Anerkannte Werkstatt für behinderte
Menschen im Sinne des §136 SGB IX
Oberevinger Straße 149 · 44339 Dortmund
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aktuelles

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Geschrieben von: Bialas, Martina

 

Peter Lubojanski (links), Geschäftsführer der rp Gebäudereinigung GmbH, schaut jedes Jahr zu Weihnachten in der Werkstatt Über den Teichen vorbei. Als Dankeschön für die gute Zusammenarbeitet mit der WÜT überbrachte er einen Scheck in Höhe von 2750 € an den Elisabeth Vormfelde Verein. „Wir können schon von einer liebgewordenen Tradition sprechen“, freuten sich Geschäftsführer Daniel Bolte und Prokuristin Andrea Terwey. Lubojanski unterstützt mit einer Spende gerne die soziale Einrichtung im Dortmunder Norden. Er verfolgt dort seit Jahren mit Interesse die Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit geistiger Behinderung. Positiv registriert er, dass auch die individuellen  Bedürfnisse der Werkstättler nicht aus den Augen verloren werden.  „Es sollte eine Selbstverständlichkeit für jeden sein, diese wichtige Arbeit zu unterstützen.“

 

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Geschrieben von: Bialas, Martina

Die neue Stapelmeise wird vorgestellt.

 

Strahlende Gesichter bei dem Geschäftsführer der Werkstatt Über den Teichen GmbH, Dr. Daniel Bolte (li), dem technischen Leiter Eberhard Szymczak (Mitte) und dem Abteilungsleiter Lager/Transport Thomas Stang (re). Vertriebsleiter Kai Hilleringmann vom Gabelstapler Center Kamen schaute überraschend mit einer dicken Spende vorbei. Zur Erleichterung der Arbeitsabläufe hatte er einen Elektro Hochhubwagen S212 mitgebracht. Ein kleines Sahneteilchen im Wert von über 7500 Euro. Der Wagen wird jetzt im Lager der Werkstatt zum Stapeln von Paletten benutzt. Auch die Werkstättler dürfen nach genauer Einweisung damit unterwegs sein. Ulrich Fittig, Geschäftsführer des Gabelstapler Centers Kamen, spendet bewusst nach einem erfolgreichen Verkaufsjahr Arbeitsgeräte an soziale Einrichtungen. In diesem Jahr profitierte die WÜT von dieser caritativen Einstellung.

 

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Geschrieben von: Bialas, Martina

Winterfest 2015

Das traditionelle Winterfest 2015  des Elisabeth Vormefelde Vereins in der Werkstatt Über den Teichen war wieder ein Publikumsmagnet: Hunderte von interessierten  Gästen kamen vorbei und ließen sich von dem weihnachtlichen Flair verzaubern. Freude pur, bei der gelungenen Veranstaltung rund um die beginnende Adventszeit.


Der Stand mit Weihnachtskarten, kleinen Mitbringseln und dekorativen Ideen war ein Anziehungspunkt für die zahlreichen Besucher.

 

Umlagerter Geschenkartikelstand


Die Mitarbeiter aus dem Föbibereich lockten mit leckeren selbstgebackenen Plätzchen, dem beliebten Kuchen aus dem Glas, schmackhaften Ölen und Marmeladen.

 

 

 

 


Die gesponserten Kuchen der Mitarbeiter, Werkstättler und Gästen gingen weg wie warme Semmeln.

 

 


Noch herrschte in der Abteilung Textil die große Ruhe vor dem Sturm. Präsentiert wurden Tischwäsche, Handtücher, Mode. Viele Besucher nutzten die Gunst der Stunde und ließen ihre Einkäufe gleich beschriften, bedrucken oder bepflocken.

 


Mit einem charmanten Lächeln wurden die Lose für die große Tombola verkauft. Der Hauptgewinn, viele individuelle Preise und ganz viel „Trost“ sorgten für ein Leuchten in den Augen der Gäste.

 

 

Der Nikolaus mit seinem Weihnachtsengel besuchte ebenfalls das Winterfest.

 


Der Höhepunkt der Veranstaltung war wie in jedem Jahr die Ehrung der Jubilare, die sichtlich gerührt mit ihren Familien und Freunden die lobenden Worte und kleine Präsente des Vereinsvorsitzenden, Herrn Frank Samsel, entgegennahmen.

 

 

 

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Geschrieben von: Bialas, Martina

Die stolzen gewinner

Die Wortfinder 2015

Zum fünften Mal nahm die Werkstatt Über den Teichen 2015 erfolgreich an dem Literaturwettbewerb  für Menschen mit geistiger Behinderung des Vereins „Die  Wortfinder“ aus Bielefeld teil. Das Thema lautete: "Über Mut und um Mut herum".

Erwünscht waren Texte jeder Art: Gedichte, Geschichten, Märchen, Aphorismen und anderes mehr. Über Mutproben und Lebensmut, Sanftmut und Übermut, Frohmut und Wehmut. Eine Romanze über Hartmut und Almut, Beobachtungen von Mammuts, Gereimtes und Ungereimtes über die Mutter, Gedanken zu Begriffen wie Demut und Anmut sind ebenso willkommen wie Unsinnsgedichte oder Wortspielereien. Insgesamt beteiligten sich gut 400 Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine fachkundige Jury wählte aus den mehr als 700 eingereichten Arbeiten die Preisträger aus. Deren Texte erschienen in einem Literarischen Kalender. 14 Werkstättler hatten sich mit Feuereifer an dieses Thema begeben. Jörg Eisenhut, Frauke Bentrup, Karin Walters, Anita Reuter, Sabine Gregorzek, Annegret Böddeker, Angelika Höppner, Ricarda Klein, Jürgen Zarth, Udo Kryzaniak, Kimberley Rosendorf, Gregor Glatz, Sylvia Rogge und Kevin Siepmann entwickelten viele Ideen zu diesem Thema. Es wurde getextet, gereimt, gelacht; die Gruppe wuchs zusammen und jeder unterstützte den, der gerade einen gedanklichen Hänger hatte. Am 15. April wurde alles auf die Reise nach Bielefeld geschickt. Mit Spannung warteten die „Wütler“ auf eine Antwort. Und die ließ nicht lange auf sich warten. Noch vor den Sommerferien wurden die Preisträger bekanntgegeben. Vier Teilnehmer aus der Werkstatt konnten sich durchsetzen: (v.l.) Karin Walters, Jörg Eisenhut , Angelika Höppner und Kimberly Rosendorf.

 

Die stolzen gewinner

 

Die Preisverleihung mit der Präsentation des Kalenders fand am 10. September 2015 unter dem Motto „Mutig ist alleine tanzen“ in der Stadtbibliothek Bielefeld statt. Mit einem großen Bus ging es für alle Teilnehmer aus der WÜT am Tag der Preisverleihung nach Bielefeld. Vorweg konnten sich alle im Café Spezial stärken, hatte jeder bereits einen langen Werkstatt-Tag hinter sich. Gute Laune machte sich im Bus breit, bereichert so ein Erlebnis das Tagesgeschehen. In Bielefeld wartete bereits Sabine Feldwieser mit ihrem Team. Alle Teilnehmer aus der WÜT sicherten sich einen guten Platz, um nichts zu verpassen und schon begann die rundum gelungene Preisverleihung.

 

Ein voller Saal in Bielefeld

 

Die Profivorleser Franziska Röchter und Uwe Hartmann hatten sich im Vorfeld der Texte angenommen und trugen sie eindrucksvoll vor. Harald Kießlich sorgte mit seinem Akkordeon für jede Menge musikalische Zwischentöne, Sabine Feldwieser moderierte den Abend. Nach drei kurzweiligen Stunden ging es wieder zurück nach Hause. Der beeindruckende Abend motivierte alle, sich jetzt schon für den sechsten Wettbewerb im nächsten Jahr anzumelden.


Jörg Esenhut gehört wieder zu den Gewinnern

 

Zum ersten mal dabei - Kimberly Rosendorf

 

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Geschrieben von: Martina Bialas

Werkstattausflug 2015

Es ist ein ganz besonderer Freitag in der Werkstatt Über den Teichen. Die vielen fleißigen Hände der Werkstättler dürfen einmal ruhen, der traditionelle WÜT-Ausflug steht bevor.

Einmal im Jahr wird in der Werkstatt Über den Teichen „blau gemacht“, die Arbeit bleibt liegen. Das gesamte Team feiert sein traditionelles Werkstattfest oder geht auf eine Tagesreise. In diesem Jahr heißt es nach genauer Überlegung des Werkstattrates für die rund 550 Werkstättler und Mitarbeiter: „Auf nach Werne, ins Kino.“  Zwei Filme stehen auf dem Programm, Kultfilm „Die Minions“ oder der Actionfilm „The fantastic Four.“ Treffpunkt ist am frühen Morgen wie immer die Werkstatt. Zuerst wird in Ruhe gemeinsam gefrühstückt, bevor es mit vielen Bussen auf die Reise geht. Nach dreißig Minuten Fahrtzeit erreichen diese Werne. Der begleitende Dienst hat alles genau ausgeklügelt. Zwei große Gruppen sind unterzubringen. Die erste marschiert ins Kino, die zweite erhält im angrenzenden Adolph-Kolping-Haus einen Imbiss: Brötchen und eine leckere Gulaschsuppe. Im Kino dagegen verteilen die Angestellten frisches Popcorn und sind einfach nur baff über ihre vielen Gäste, welche gespannt die Kinosäle stürmen. Und während die zweite Gruppe munter die Zwischenmahlzeit einnimmt, schaut Gruppe eins gebannt auf die Leinwand. Die Minions erzeugen mit ihrem unverständlichen Gebrabbel viel Gelächter, die „Fantastic Four“ dagegen bei dem einen oder anderen Zuschauer Gänsehaut. 90 Filmminuten sind schnell vorbei, es darf gewechselt werden. Draußen vor dem Kino steht bereits Gruppe zwei und kann es kaum erwarten, auch im Kino Platz nehmen zu dürfen. Der Wechsel verläuft reibungslos und das gesamte Programm beginnt wieder von vorne.

Essen nach dem Kino

Im Kolping-Haus ist erneut aufgetischt worden, frischer Kaffee ist im Angebot. Um 14 Uhr geht es wieder zurück nach Dortmund. Aufgeregt wird in den Bussen alles besprochen. Wer hat was gesehen, entdeckt, geschmeckt oder gefühlt? Der Werkstattrat erhält viel Lob für seine Entscheidung. Freizeitgestaltung ist etwas Schönes und für viele Menschen mit geistiger Behinderung nicht so einfach umzusetzen. An diesem einem Tag im Jahr genießen die Werkstättler die gemeinsame Gestaltung ihrer Freizeit. Sie erleben ein kleines Abenteuer, viele von ihnen sitzen zum ersten Mal in einem Kino. Das Vergnügen ist groß und alle stellen fest, wie schön es ist, mittendrin im Alltagsgeschehen dabei sein.

 

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Geschrieben von: Martina Bialas

neues vereinsheft

Das neue Vereinsheft ist da.

Wir haben fotografiert, getextet und layoutet. Herausgekommen sind 62 bunte Seiten voller Informationen über uns.
Sie finden Bilder voller bewegender Momente, Berichte rund um unsere Arbeit, Artikel über gemeinsame Ausflüge und Feste.
Und wir stellen Ihnen ausführlich unsere neue Tagesstruktur vor.
Wir wünschen Ihnen vergnügliche und vielleicht auch den einen oder anderen nachdenklichen Moment beim Blättern der Seiten. 

Gerne dürfen Sie das Vereinsheft auch bei uns anfordern.

 

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Geschrieben von: Martina Bialas

Werkstattleben pur!

Einmal im Jahr findet in der Werkstatt Über den Teichen der Tag der offenen Tür statt. Den nutzen viele Eltern, Angehörige, Freunde, Kunden und Lieferanten, um sich einen Eindruck von der Vielfältigkeit einer Werkstatt für Menschen mit geistiger Behinderung zu machen.

 

 

Die Werkstättler sind stolz, ihre Arbeit präsentieren zu können. Ein ganz normaler Arbeitstag in der Werkstatt wird gezeigt, untermalt von einem kleinen Rahmenprogramm: Kulinarische Leckereien, zauberhafte Frühlingsdekorationen, Verkauf von Eigenprodukten und die Vorstellung von Kooperationen wecken das Interesse der Besucher.

 

 

Begeisterung, Erstaunen und Bewunderung für das Können aller Beschäftigten bestimmen die Meinung der Gäste. „Es ist unglaublich, was alles gezeigt und angeboten wird. In dieser Dimension und durch die Arbeit von Menschen mit einer geistigen Behinderung entstanden. Das hätte ich nie erwartet“, sagt Besucherin Gritta Lohkamp. Wie sie empfinden weitere Besucher die vielfältigen Möglichkeiten einer sinnvollen Beschäftigung als positiv. Mit großem Interesse geht es durch die unterschiedlichen Abteilungen. Freudiges Winken, wenn die Werkstättler ihre Familien und Freunde entdecken. Die lassen sich von dem begleitenden Dienst, den Abteilungs- und Gruppenleitern alles genau in den einzelnen Abteilungen erklären: Metall-, Holz- und Lasertechnik, textiles Design, Veredelung durch aufwendigen T-Druck.

Im Fahrradladen tobt der Bär. „I love my bike“ heißt das neue Motto in diesem Jahr. Die interessanten Angebote ziehen die Kunden an. Und ein Gewinnspiel rund um ein BVB Fanbike. Schnell füllt sich die Lostrommel, aus welcher am Abend der Gewinner gezogen wird. Der heißt Dieter Küschel und reist ein paar Tage später stilecht im BVB-T-Shirt an, um sein Fahrrad abzuholen.

 

 

Etliche Gedanken und Ideen sind für die Vorbereitung eines Tags der offenen Tür erforderlich. Umso schöner ist es, wenn die Resonanz zeigt, alles richtig gemacht zu haben. Und die fällt absolut positiv aus. Lobende Worte für die Werkstatt Über den Teichen, die es sich weiterhin zum Ziel macht, berufliche Rehabilitationen für Menschen mit geistiger Behinderung zu schaffen, die nicht oder noch nicht auf dem ersten Arbeitsmarkt eingegliedert werden können.

 

 

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Geschrieben von: Martina Bialas

Winterfest 2014

Über 1000 interessierte Gäste begleiteten das Winterfest des Elisabeth Vormfelde Vereins in der Werkstatt Über den Teichen und ließen sich weihnachtlich im strahlenden Sonnenschein verzaubern. Ein Tag voller Spaß und Freude, ein großes Familienfest.

 

 

Der weihnachtliche Basar mit hauseigenen Produkten aus Holz, Metall und Textilien lockte, die ersten Geschenke für den Gabentisch wurden gekauft. Das große Zelt auf dem Hof der Werkstatt war der große Anlaufpunkt der vielen Besucher, die bereits aus den Vorjahren wussten, hier findet jeder etwas.


 

 


Die Mitarbeiter aus dem Bereich der Schwerstmehrfachbehinderten hatten in bewährter Manier kleine Köstlichkeiten vorbereitet, die reißenden Absatz fanden. Der Kuchen im Glas, die große Plätzchenbar und leckere Liköre waren die Anlaufpunkte für alle Genussmenschen.

 

 



 

 

Führungen durch die Werkstatt Über den Teichen gaben den neugierigen Gästen Einblick in die Vielseitigkeit der Arbeitsbereiche. Für die kleine Pause zwischendurch gab es kulinarische Genüsse. Ob Grillgut, Waffeln oder Erbsensuppe – für jeden Geschmack war etwas dabei. Zimt-Popcorn, ganz frisch aus der hauseigenen Popcornmaschine, ging weg wie warme Semmeln. Im Handgepäck, für einen gemütlichen, entspannten Couchabend zuhause.

 

 

 

 

Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung durch das Dattelner Elternorchester. Seit sieben Jahren ist das Orchester präsent. Adventliches, Popsongs und Golden Oldies, die bunte Truppe sorgt für wahren Ohrenschmaus. Das Tanzbein wurde geschwungen, lautes Mitsingen und Mitklatschen unterstützte die 45 Musiker.

 

 

Der Backkreativität der Mitarbeiter der WÜT, die alle einen Kuchen spendeten, waren keine Grenzen gesetzt.

 

 

Vergnügliche Zusammentreffen von Familien im Speisesaal der WÜT und draußen: Essen und reden war absolut erlaubt.

 

 

 

Unser Textilbereich "WÜTEX" zeigte sich bestens vorbereitet: Klassische Handtücher, festliche und abgefahrene Tischdekorationen sowie witzige Weihnachtsmitbringsel. Für jeden Geschmack war etwas dabei.

 

 

 

 

 

Höhepunkt des Festes war wie in jedem Jahr die Ehrung der zahlreichen Jubilare.

20jähriges Jubiläum: Sunullah Andac, Tobias Kossmann, Frank Spellerberg

25jähriges Jubiläum: Christoph Bogatzki, Mario Krüger, Manuela Mandel, Michael-John Witt

30jähriges Jubiläum: Frank Mackowiak

35jähriges Jubiläum: Olaf Koch, Heike Thiesmann, Kerstin Müller

40jähriges Jubiläum: Frank Czarnetzki, Jutta Grond, Thomas Hilcke, Michael Hilsmann, Sabine Hübner, Wolfgang Kneer, Kai Mackenroth, Angelika Mühlmann, Bert Poggemeier, Hans-Josef Schlüter, Thorsten Sobiech, Udo Widlitzki

45jähriges Jubiläum: Frank Bartels, Susanne Brehmen, Ralf Dobmeier, Cornelia Einhaus, Rolf Goerigk, Ralf Hartmann, Margret Krolzig, Uwe Leisse, Regina Lochte, Achim Schilla, Hermann-Josef Schiller, Kornelia Stromberg, Clemens Volmer, Elke Wenzlik

50jähriges Jubiläum: Gisela Albrecht, Walter Balke, Heinz Bauer, Susanne Marchlewitz, Petra Oberschmidt, Klemens Otto, Ingrid Rabsch, Klaus-Dieter Sammrei, Torsten Scheurer, Wilfried Scheurer, Wilhelm Trockels, Bernd Wambach



 

Vereinsvorsitzender Frank Samsel und Geschäftsführer Dr. Daniel Bolte freuten sich über den gelungenen Ablauf des Festes.

 

 

Die Werkstatt Über den Teichen wünscht Ihnen eine besinnliche Adventszeit, ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 


 

 

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Geschrieben von: Bialas, Martina

Sabine Wagner (2. v.r.), Filialleiterin der Volksbank Eving, überreichte einen Scheck in Höhe von 500 € an die Werkstatt Über den Teichen. Das Geld wurde für einen neuen Arbeitstisch im Café Spezial genutzt.

 

Zum wiederholten Male überreichte Sabine Wagner, Filialleiterin der Volksbank Eving, einen Scheck an die Werkstatt Über den Teichen. Die 500 Euro kamen gerade wie gerufen, wurde dringend ein zusätzlicher Arbeitstisch im Café Spezial im PueD an der Deutschen Straße benötigt. Sabine Wagner, selber oft Gast im kulinarischen Bereich des PueDs, freute sich, der WÜT unter die Arme greifen zu können. In Zeiten von Streichungen und Kürzungen öffentlicher Gelder sind gemeinnützige Einrichtungen auf Spenden angewiesen, welche das Arbeitsleben der Werkstättler erleichtern und angenehmer gestalten. Die Filialleiterin bleibt mit ihren Spenden gerne in ihrem direkten Umfeld, kann sie so vor Ort nachvollziehen, wie sinnvoll das Geld eingesetzt wird, das aus den Zweckerträgen des Gewinnsparens stammt.

 

 

 

 

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Geschrieben von: Bialas, Martina

 

Über tausend interessierte Gäste begleiteten das traditionelle Winterfest des Elisabeth Vormfelde Vereins in der Werkstatt Über den Teichen und ließen sich weihnachtlich verzaubern.

 

Ein Tag voller Freude und guter Gespräche  für die Werkstättler und ihre Besucher. Das Winterfest wird mehr und mehr ein Garant für alle Menschen, die noch das Besondere suchen. Weit weg von Kommerz, lauter Marktschreierei und übermäßigem Glühweinkonsum.

 

Der Adventsbasar mit hauseigenen Produkten aus Holz, Metall und Textilien rief positives Erstaunen hervor. Schnell füllte sich das große Zelt voller Deko auf dem Hof der Werkstatt; alle nutzten die Gunst der Stunde, die ersten Geschenke für den Gabentisch zu kaufen. Die Mitarbeiter der WÜT, die jede freie Minute genutzt hatten, alles liebevoll vorzubereiten, freuten sich, den Geschmack der Besucher getroffen zu haben.



Führungen durch die Werkstatt Über den Teichen und den Wohnhäusern gaben den neugierigen Gästen Einblick in die Vielseitigkeit der Arbeits- und Wohnbereiche. Interessiert lauschten die Gäste den Ausführungen und zeigten sich von dem großen Maschinenpark überrascht. Die Gemütlichkeit der Wohnhäuser, der neuangelegte Garten im Elisabeth Vormfelde Haus sprachen alle an.

 


Für die kleine oder große Pause zwischendurch war bestens gesorgt: Grillgut, Waffeln oder Erbsensuppe. Oder das große Kuchenbüffet voller gespendeter Torten, die zum Reinbeißen einluden. Die Waffeleisen und die Popcornmaschine verbreiteten leckeren Duft und waren im Dauereinsatz.



Ein kleinerer Basar in der WÜT, vorbereitet von den Mitarbeitern und ihren Schützlingen aus dem Förderbereich für schwerstmehrfach behinderte Menschen, zeigte eine weitere Facette des vielseitigen Könnens aller. Selbstgebackene Plätzchen, selbsthergestellte Speiseöle, alles mit Rezepten zum Nachmachen versehen, waren der Renner.



Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung zum sechsten Mal vom Dattelner Elternorchester (DEO), die eine gute Stunde aktuelle Schlager und Oldies präsentierten. Die WÜT-Band unter der Leitung von Musikschullehrer Pascal Vogt übernahm anschließend das musikalische Zepter und rockte den Speisesaal. Viel Applaus gab es für die gelungenen Darbietungen.




Höhepunkt des Winterfestes war wie im jeden Jahr die Ehrung der zahlreichen Jubilare. Diese saßen gespannt auf ihren Stühlen, ließen sich feiern, freuten sich über Glückwünsche und Geschenke.



20jähriges Jubiläum:  Meike Schwarz, Bernd Sundermann, Tanja Wisniewski

 

25jähriges Jubiläum: Agnes Buchcik, Ahmet Sefer

 

30jähriges Jubiläum: Sabine Adam, Claudia Patschkowski, Peter Seller

 

35jähriges Jubiläum: Gisela Albrecht, Anita Brisgies, Walter Buchholz, Michael Cordes, Martin Gussor, Guido Janus, Tanja Loff

 

40jähriges Jubiläum: Rudolf Aller, Werner Blumenthal, Sigrid Fuchs, Dirk fuhry, Michaela Koch, Gabriele Muhammad, Reinhold Nowak, Marcus Nübel, Cordula Puppke, Bettina Raupach, Peter Trottenberg, Susanne Tummescheit, Klaus Volkmann

 

45jähriges Jubiläum: Michael Berberich, Dietmar Drönner, Karin Kerschke, Wolfgang Lahmer, Rainer Lang, Vesna Markeljc, Bärbel Ramm, Dietmar Schwarz, Claudia Spielhoff, Annette Strohmann, Udo Tiedtke, Cornelia Willebrand

 

50jähriges Jubiläum: Lotte Bach, Ursula Bauer, Jörg Eisenhut, Rudolf Franke, Friedhelm Skoecz

 

 

Vereinsvorsitzender Frank Samsel und Geschäftsführer Dr. Daniel Bolte freuten sich über den gelungenen Ablauf des Festes.

 

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Die WÜT nimmt zum 3. Mal an einem Schreibwettbewerb teil

Zum dritten Mal nahm die Werkstatt Über den Teichen 2013 erfolgreich an dem Literaturwettbewerb  für Menschen mit geistiger Behinderung des Vereins „Die  Wortfinder“ aus Bielefeld teil. Das Thema lautete: "Sinn(e) und Unsinn(e)".

 

Rund 400 Menschen aus allen deutschsprachigen Ländern beteiligten sich an dem neu ausgeschriebenen Literaturwettbewerb des Vereins "Die Wortfinder". Eine fachkundige Jury wählte aus den mehr als 800 eingereichten Arbeiten die Preisträger aus. Deren Texte erschienen in einem Literarischen Kalender.

16 Werkstättler hatten sich mit Feuereifer an dieses Thema begeben. Jörg Eisenhut, Ute Krüger, Frauke Bentrup, Karin Walters, Anita Reuter, Sabine Gregorzek, Vesna Markeljc, Annegret Böddeker, Angelika Höppner, Nicole Schneider, Diana Czesor, Ricarda Klein, Nadia Essakali, Jürgen Zarth, Gregor Glatz und Sylvia Rogge entwickelten viele Ideen zu diesem Thema.

 

Freudige Aufregung vor der Abfahrt nach Bielefeld zur Preisverleihung.

 

Es wurde getextet, überlegt, gereimt, gelacht; die Gruppe wuchs zusammen und jeder unterstützte den, der gerade einen gedanklichen Hänger hatte. Einige skizzierten kleine Bilder zu ihren Beiträgen. Am 15. Juni wurden alle Ergebnisse auf die Reise nach Bielefeld geschickt. Mit Spannung warteten die „Wütler“ auf eine Antwort. Die blieb nicht lange aus. Noch vor den Sommerferien gab man die Preisträger bekannt. Sechs Teilnehmer aus der Werkstatt konnten sich durchsetzen: Ricarda Klein, Sabine Gregorzek, Angelika Höppner, Annegret Böddeker, Ute Krüger und Gregor Glatz. Sabine Gregorzek bereits zum zweiten Mal, Gregor Glatz schaffte den Triple. Ein schöner Erfolg.

Die Preisverleihung und die Präsentation des Kalenders fanden am 12. September 2013 in der Stadtbibliothek Bielefeld statt. Mit einem großen Bus ging es für alle Teilnehmer aus der WÜT am Tag der Preisverleihung nach Bielefeld. Vorweg stärkte sich jeder im Café Spezial, ein langer Arbeitstag lag schon hinter allen. Schnell machte sich gute Laune im Bus breit, so ein Erlebnis passiert nicht oft. Die Vereinsvorsitzende und Organisatorin Sabine Feldwieser und ihr Team staunten nicht schlecht, als der große Bus vor der Stadtbücherei vorfuhr. Einige der Werkstättler hatten ihre Freunde oder Familienangehörige mitgenommen. Flugsl sicherte man sich einen Platz vor der großen Bühne, niemand wollte etwas verpassen. Und schon begann eine rundum gelungene Preisverleihung, die von den Gewinnern mit besonderen Einlagen geprägt wurde: Ein Gesangs- und ein Mundharmonika-Solo waren von weiteren Gästen vorbereitet worden und sorgten für vergnügliche Überraschungen. Die Profi-Vorleser Christine Ruis und Uwe Hartmann nahmen sich der Text an und trugen sie eindrucksvoll vor. Harald Kießlich sorgte mit seinem Akkordeon für jede Menge Zwischentöne, Sabine Feldwieser moderierte durch den Abend. Nach drei kurzweiligen Stunden ging es wieder zurück nach Hause. Der beeindruckende Abend motivierte alle, sich jetzt schon für den vierten Wettbewerb anzumelden.

 

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Werkstatt auf großer Fahrt

Auf zur Freilichtbühne nach Werne hieß es für die Werkstatt Über den Teichen am 26. Juni. Der große gemeinsame Ausflug von 530 Werkstättlern und ihren Betreuern stand an und sorgte schon Tage zuvor für freudige Aufregung. Geschäftsführer Dr. Daniel Bolte hatte mit den Sozialpädagogen eine Vortour unternommen, um die örtliche Gegebenheit genau in Augenschein zu nehmen. Das große Terrain auf einer Waldlichtung mit einer Empore artig angelegten Bühne schien perfekt für die vielen Werkstättler zu sein. Für diese ging es direkt nach dem Frühstück mit großen Reisebussen los. Zu der Theateraufführung „Mein Freund Wickie“. Der bekannte Held aus Kindertagen verhieß jede Menge Spaß. Viele pfiffen und sangen das Lied, das jeder noch durch die bekannte Fernsehserie im Hinterkopf hatte. „Hey, hey, Wickie hey“. Ein Tross von fast 700 Menschen zog durch das kleine Stückchen Wald und eroberte nach Erreichen der Freiluftbühne die vielen Sitzplätze.

Das Wetter spielte mit, ein Sommertag mit erträglichen Temperaturen und einem bewölkten Himmel, der es keinem zu heiß oder zu sonnig werden ließ. Und schon begann das Bühnengeschehen. Die großen und kleinen Darsteller waren verblüfft über ihr besonderes Publikum, das begeistert mitging und seinen Helden Wickie mächtig anfeuerte. Es wurde spannend: Wölfe, Schwert- und Faustkämpfe zwischen guten und bösen Kriegern und ein lustiger Wettkampf zwischen Wickie und seinem Vater, den der Sohn natürlich haushoch gewann.

Ein großes Wikingerschiff, das über die Bühne fuhr und singende Wikingerfrauen und Kinder. Nach den aufregenden zwei Stunden standen alle Darsteller für Autogramme und gemeinsame Fotos zur Verfügung. Das ließ sich natürlich niemand nehmen und die Schlange für die Bilder wurde immer länger. Irgendwann war das letzte Bild im Kasten und es konnte mit einem Picknick gestartet werden: Sandwiches, Frikadellen, Obst, etwas Süßes gegen den Hunger und erfrischende Getränke. Nach dieser Stärkung ging es wieder in Richtung WÜT zurück, das Erlebte fest gespeichert und noch Tage später waren die Abenteuer von Wickie das Gesprächsthema bei den Werkstättlern.

   

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Beim Fussballtunier zum 40-jährigen Bestehen der Werkstatt Gottessegen belegte die Mannschaft der WÜT den ersten Platz. Eberhard Kokert (zweite Reihe, zweiter von rechts) ist Torschützenkönig.

   

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Geschrieben von: Bialas, Martina

Geschäftsführer Dr. Daniel Bolte ehrte längjährige Werkstättler beim Winterfest 2012.

Vier Wochen vor Weihnachten veranstaltete der Elisabeth Vormfelde Verein sein traditionelles Winterfest in der Werkstatt Über den Teichen. Große und kleine Gäste nutzten die Gunst der Stunde, um bei schönstem Herbstwetter dieses besondere Flair zu genießen.

 

Schon Wochen vor dem Winterfest haben die Mitarbeiter der Werkstatt Über den Teichen zu ihrer eigentlichen Arbeit noch viele Ideen für das besondere Fest umgesetzt. In den Abteilungen wird gewerkelt, geschraubt und geklebt. Den Gästen soll etwas Besonderes geboten werden. Und genau das empfinden auch alle Besucher, die in Strömen zur WÜT eilen. In dem großen Zelt auf dem Hof gibt es einen Augenschmaus: Alles was das Weihnachtsherz begehrt. In den klassischen Farben Weiß, Rot und Gold sind Kerzen zund Kugeln auf Tanne gebunden. Feine Laubsägearbeiten für das Innenfenster oder rustikale Sterne und Engel für draußen sind zu finden. Alles ist liebevoll zusammengestellt und keiner kann widerstehen. Die Mitarbeiter der WÜT freuen sich über die Wertschätzung ihrer Arbeit. Verlockender Grill- Popcorn und Waffelduft mischen sich draußen.

 

 

Bei dem schönen Herbstwetter nutzen viele die Gelegenheit, um sich draußen hinzusetzen und zu genießen. In der Werkstatt spielt derweil die Musik auf. Im großen Speiselsaal werden nicht nur Kuchen und Brötchen angeboten, das Dattelner Elternorchester, kurz DEO genannt, ist wieder angereist. Im Gepäck jede Menge Marschmusik und Schlager. Die Werkstättler schwingen das Tanzbein, ihre Gäste machen vergnügt mit. Um 13 Uhr wird es feierlich. Die Ehrung der Jubilare steht an. 12 der 64 Jubilare sind bereits seit 50 Jahren dabei. Ihnen allen zusammen gilt der große Applaus für ihre geleisteten Dienste. Es gibt eine rote Rose und ein Präsent für sie. Bei manch einem kullern die Tränen über die Wangen - fürwahr ein ganz besonderer Augenblick. Die hauseigene Band übernimmt nun das musikalische Zepter und rockt unter der Leitung ihres Dirigenten Pascal Vogt. Ein paar Stunden später kehrt Ruhe ein, das Fest ist vorbei. Der große Platz leert sich, alles wird abgebaut. Die Freude, dass alles so gut verlaufen ist, hat die Mühen und den Stress überwogen.

 

   

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Geschrieben von: Bialas, Martina

Auf zur Preisverleihung des Literaturwettbewerbs "Kunst und Lebenskunst" in Bielefeld

 

Zum zweiten Mal nahm die Werkstatt Über den Teichen an dem Literaturwettbewerb für Menschen mit geistiger Behinderung des Vereins „Die Wortfinder" erfolgreich teil.  Themenvorgabe: „Kunst und Lebenskunst".

Der 2010 gegründete Verein „Die Wortfinder“  hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Literatur und das Kreative Schreiben von besonderen Menschen und Menschen in besonderen Lebenslagen zu fördern. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Menschen mit einer sogenannten geistigen Behinderung. Eine überwältigende Resonanz gab es auf den letztjährigen Wettbewerb zum Thema "Die Zeit und der Kalender", verbunden mit einer enorm großen Nachfrage auf den daraus entstanden literarischen Wandkalender. Arzu Dal, Gregor Glatz und Veronika Löffelmeier aus der WÜT konnten sich 2011 mit ihren eingereichten Beiträgen erfolgreich durchsetzen. Ein unglaublicher Erfolg, gab es insgesamt 375 Einsendungen aus allen deutschsprachigen Ländern zu diesem Thema. Jetzt schrieb der Verein “Die Wortfinder“ seinen zweiten Literaturwettbewerb aus. 12 Beschäftigte der Werkstatt Über den Teichen starteten Ende April,  um sich mit vielen Fragen zu dem geforderten Thema auseinander zu setzen. "Was ist Kunst? Braucht man Kunst? Was macht die Kunst nachts? Ist Kunst laut oder leise? Wie wird man ein Lebenskünstler? Es ging um Ernstes und Witziges, Wahres und Erfundenes, um ganz persönliche Lebenseinstellungen. Ehrensache, dass Arzu Dal, Veronika Löffelmeier und Gregor Glatz wieder mit dabei waren. Hinzu gesellten sich Vesna Markeljc, Diana Czesor, Tanja Wiesnewski, Claudia Holzhauser, Ivonne König, Frauke Bentrup, Karin Walters und Annegret Böddeker.

 

Sabine Gregorzek und Gregor Glatz bei der Preisverleihung

 

Mit ganz viel Ernst und einem gehörigen Schuss Humor saß man freitags zwei Stunden zusammen und sammelte Ideen. Gar nicht so einfach, alle an dieses besondere Thema heranzuführen. Es wurde Wackelpudding gekocht und gegessen, um ausführlich Geschmack und Farben beschreiben zu können. Spaziergänge draußen sollten die Sinne schärfen: Für Sonne, Regen und Wind auf der Haut. Für kleine Details in der Natur, um ein bisschen ins Träumen zu geraten oder nur, um den Wolken nachzublicken. Einfach Lebenskunst. Elf ganz individuelle Texte entstanden, die voller Spannung zu dem Wortfinderverein nach Bielefeld gesandt wurden.

 

Diana Czesor (links), Arzu Dal (oben mitte) und Vesna Markeljc (rechts) in Bielefeld

 

Eine fachkundige Jury, der neben Sabine Feldwieser, der 1. Vorsitzenden des Vereins, unter anderem Christiane Heuwinkel (Kunsthalle Bielefeld) und Gregor Zöllig (Tanztheater Bielefeld) angehörten, wählte die Preisträger aus, deren Texte wieder in einem literarischen Wandkalender erscheinen sollten. Am 13. September 2012 wurde dieser dann im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung der Öffentlichkeit präsentiert. Und die WÜT kann voller Stolz auf sechs Preisträger blicken. Ihre Texte sind aus 600 Beiträgen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien ausgewählt. Und zum zweiten Mal gewannen Arzu Dal, Veronika Löffelmeier und Gregor Glatz. Zu den weiteren Preisträgern aus der WÜT gehören Sabine Gregorzek und Diana Czesor. Ihre Texte finden sich ebenfalls in dem Kalender wieder. Vesna Markeljk erhielt einen Sonderpreis. Ihr Satz „Kunst macht schön“ ist nun auf einer Postkarte zu finden, die um die Welt geht.

 

 

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Geschrieben von: Bialas, Martina

Private Meisterfeier der Werkstatt Über den Teichen

 

Wow, Borussia Dortmund hat es tatsächlich wieder geschafft:

Der Fußballverein ist in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge Deutscher Meister geworden. Überlegen, souverän und mit ganz viel Spielfreude. Die gesamte Werkstatt Über den Teichen sah schwarz-gelb. Geschäftsführer Dr. Daniel Bolte rief spontan zur privaten Meisterfeier der WÜT auf. Und die wurde zu einem gelungenen Fest der Freude und guten Laune. 530 Beschäftigte und 100 Mitarbeiter schwangen Schals, Fahnen und Wimpel. Viele hatten sich in das passende Trikot geworfen. Ein paar wenige „Gegenspieler“ trauten sich im Schalke- oder Bayerntrikot mitzumischen. Tolerant sah man darüber hinweg und tobte sich in einem gemeinsamen Fußballspiel auf dem grünen Rasen aus.

Dann tauchte ein Gast auf, mit dem niemand gerechnet hatte: EMMA, das offizielle Maskottchen und der ultimative Glücksbringer der Dortmunder Mannschaft. Für die Mitarbeiter gab es kein Halten mehr. Jeder stellte sich zu dem quietschgelben Gesellen und ließ sich fotografieren. Das Maskottchen entdeckte voller Entzücken das BVB-Fanbike, das im hauseigenen Fahrradgeschäft der WÜT verkauft wird, und fuhr erst einmal eine Runde über den großen Platz. Das Wetter spielte den ganzen Tag wunderbar mit, so konnte unter freiem Himmel gegrillt werden. Besonderes Schmankerl als Nachtisch: Ein leckerer Amerikaner mit Fußballaufdruck. Und dann hieß es schon wieder „Bewegung für alle". Matthias „Kasche“ Kartner rockte mit seinen BVB-Hymnen ab. Der beliebte Sänger gab Zugaben und Autogramme ohne Ende, völlig beeindruckt von seinen tobenden Fans. Irgendwann kehrte Ruhe ein. Müde und glücklich ging es nach Hause. Im Kopf die Bilder eines unvergesslichen Tages. Am 24. August hat das Warten dann ein Ende: Die Bundesliga beginnt wieder, somit das Daumendrücken für die Borussia. Vielleicht gelingt die große Sensation und der Verein wird ein weiteres Mal „Deutscher Meister“. Mitten in Dortmund und seinen vielen leidenschaftlichen Fans der Werkstatt Über den Teichen.

   

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Geschrieben von: Bialas, Martina

Scheckübergabe in der WÜT

v.links: Christian Langbehn, Prokuristin Andrea Terwey, Jutta Widliczek, Sabine Wagner, Geschäftsführer Dr. Daniel Bolte, Andreas Schlitt.

Einen 1000 Euro-Scheck hatte Sabine Wagner, Zweigstellenleiterin der Volksbank Eving, dabei, als sie die Werkstatt über den Teichen besuchte. Das Geld ging an den Elisabeth-Vormfelde-Verein, der damit eine neugegründete Wohngemeinschaft von fünf geistig behinderten Mitarbeitern der Werkstatt unterstützt. „Für ein bisschen mehr Gemütlichkeit in den Räumen.“ WÜT- Geschäftsführer Dr. Daniel Bolte, Prokuristin Andrea Terwey und die Bewohner Jutta Widliczek, Andreas Schlitt und Christian Langbehn (nicht auf dem Foto die weiteren Bewohner Martina Brinkwerth und Gabi Mohammad) freuten sich über den unerwarteten Zuschuss. Das Wohnprojekt, das im Februar startete, wird von pädagogischen Fachkräften auf Wunsch der Bewohner begleitet. Ansonsten gilt: Lebenspraktische Erfahrungen sammeln und eigenverantwortlich den Alltag gestalten. Das haben die Fünf sich fest vorgenommen und genießen ihre Selbstständigkeit. Als regional agierendes Unternehmen stand für die Spende der lokale Charakter für Sabine Wagner im Vordergrund. Das Geld stammt aus dem Fond des Gewinnsparens.

   

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Geschrieben von: Bialas, Martina

Mittwoch, der 30. November 2011 - ein etwas anderer Arbeitstag für die Werkstättler in der WÜT. Besuch hat sich angesagt: Florian Kringe vom BVB 09 schaut für eine Autogrammstunde vorbei und das bedeutet für alle jede Menge Aufregung und Spannung.

 


12 Uhr mittags: Ein Wagen fährt auf den Parkplatz der WÜT. Der lang erwartete Besuch Florian Kringe, Fußballspieler beim BVB 09, ist endlich da. Im Speisesaal sitzen die aufgeregten Werkstättler. Gruppenleiter Michael Lange hat die Disko aufgebaut und spielt Dortmunder Fußball-Lieder zur Einstimmung. Ohrenbetäubender Begrüßungslärm als der junge Sympathieträger den Speisesaal betritt. Kringe ist sichtlich überrascht von diesem begeisterten Empfang. Endlos werden Hände geschüttelt, Autogramme verteilt, T-Shirts und Schals beschriftet. Geduldig lässt der Fußballspieler sich mit jedem Werkstättler fotografieren. Viele von ihnen haben sich in ihre Vereinskleidung geworfen und nutzen ihr Handy für ein Bild, das später stolz überall präsentiert wird. Fachsimpeleien sind angesagt, als Kringe von seinen Fans auf das mit Spannung erwartete Spiel "BVB 09 gegen Borussia M'gladbach" angesprochen wird. "Wir gewinnen mit 5 Toren brüllt", Werkstättler Markus, Kringe lacht. Dann geht es mit Geschäftsführer Dr. Daniel Bolte den kurzen Fußweg runter in die Hans-Winkler-Werkstatt. Auch hier warten bereits alle voller Ungeduld. Das Meisterjahr hat die Euphorie der WÜT-Fangemeinde noch einmal richtig angeheizt. Im Hinterkopf haben alle die private Meisterfeier und den Werkstattausflug im Herbst in den Signal-Induna-Park. Die Autogrammstunde mit Florian Kringe ist das I-Tüpfelchen. Eine Stunde, die lange in Erinnerung aller Werkstättler bleiben wird.

   

Die Zeit und der Kalender

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Geschrieben von: Bialas, Martina

Literaturwettbewerb 2011 des Vereins "Die Wortfinder e.V." zum Thema:

Die Zeit und der Kalender

Eine spannende Zeit begann nach den Osterferien in der Werkstatt Über den Teichen. Zehn Werkstättler beschlossen an diesem Literaturwettbewerb für Menschen mit geistiger Behinderung teilzunehmen. Viele Schreib-Ideen wurden umgesetzt. Drei unserer zehn Teilnehmer haben nun gewonnen. Ihr Beitrag wurde aus über 350 Einsendungen ausgesucht und wird jetzt in einem Kalender seinen Platz finden.

 

 

Es wird gegrummelt, gegrübelt und nachgedacht: Das Wörtchen "Zeit" bietet so viele Möglichkeiten. Gregor, Sabine, Sascha, Karin, Meike, Arzu, Claudia, Veronika, Silvia und Tanja verlieren schnell ihre Unsicherheit. In Sekunden reiht sich Idee an Idee - jeder entwickelt seine Vorstellungen. Manchmal muss man sie stoppen, damit nicht alles ein wenig durcheinander gerät.

 

Alle sind sich darüber einig, dass sich ihre Gedanken nicht nur in Sätzen auf einem Stück weißen Papier wiederfinden sollen. Ein Symbol, ein Bild soll alles unterstützen.

 

Gregor wünscht sich eine Sprechblase. "In meinem Kopf sind ganz viele davon", sagt er. Auch hier stellt er genaue Überlegungen an. Farben sollen mit aufs Blatt und die Sprechblase soll rund sein. Eckige gefallen ihm gar nicht. Er lernt ein neues Wort, das er bis heute nicht vergessen hat: "Inspiration". Genau das, was ein Künstler braucht. Auch ein Schreibkünstler.

 

Arzu hat am Anfang "nicht so richtig Bock". Sie unterhält erst alle mit ihren Späßen. Dann wird aber auch so langsam ihr Ehrgeiz geweckt. Sie erzählt von ihren Urlauben, dass die Ferienzeit jedes Mal wie im Flug vergeht. Papas Zeitreisen in die Türkei - nennt sie ihr Thema und sucht sich passend dazu zwei Koffer aus.

 

Veronika spricht nicht so viel wie die anderen Teilnehmer. Sie beobachtet, ist einfach glücklich dabei zu sein. "Mal etwas anderes zu machen." Glück bedeutet für sie auch der Umzug in eine neue Wohnstätte - in welcher sie jetzt mit ihrem Verlobten Harry wohnt. Und so findet sie schnell zu ihrem Thema. Ihr Hintergrund soll natürlich ein Haus sein. "Aber ein gemütliches!"

 

Auch die anderen sieben geben alles, sind motiviert. Am 9. Juni ist das letzte Treffen. Alles ist rechtzeitig fertig und wird gemeinschaftlich für gut befunden. Jeder darf seinen Entwurf persönlich als Email an die Wortfinder-Jury nach Bielefeld senden.

 

Dann beginnt die lange Zeit des Wartens. Alle sind gespannt, wann eine Nachricht der Jury eintreffen wird.

Kurz bevor alle die Hoffnung aufgeben, dass sie noch vor den Ferien informiert werden, trudelt eine Email ein und benennt gleich drei Gewinner aus der Gruppe.

Der Jubel ist groß, zumal alle eingeladen sind, an der Preisverleihung teilzunehmen.

 

So heißt es jetzt: Auf nach Bielefeld am 29. September und feiern.

 

 

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