Anerkannte Werkstatt für behinderte
Menschen im Sinne des §136 SGB IX
Oberevinger Straße 149 · 44339 Dortmund
Tel. 0231 - 9880 - 0 · Fax 0231 - 9880 - 180
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1960 Im Herbst erstes Treffen von Dortmunder Eltern mit geistigbehinderten Kindern im Henßlerhaus, Bornstraße 1.

25.01.1961 Gründung des Elternvereins mit dem Ziel: Pflege, Bildung und Erziehung von Geistigbehinderten aller Altersstufen zu betreiben, indem entsprechende Einrichtungen gegründet werden und mit allen geeigneten Mitteln für ein besseres Verständnis in der Öffentlichkeit geworben wird (Auszug aus der Satzung § 2).

01.04.1962 Der Verein gründet die Tagesbildungsstätte. Eröffnung der ersten Fördereinrichtung mit 80 Plätzen für geistig behinderte Menschen aller Altersstufen an der Probsteiheida 2 in Dortmund-Eving.

1963 Das Haus in der Probsteiheida ist voll, die Warteliste lang!

01.04.1964 Umzug von der Probsteiheida zum Nollendorfplatz 2 in Dortmund-Eving, in ein Haus mit anfangs geplanten 200 Plätzen für alle Jahrgänge. Vorgesehen sind Erweiterungsmöglichkeiten auf 300 Plätze (im Sommer 1970 voll belegt!).

01.04.1965 Der Verein gründet die Max-Wittmann-Schule. Anerkennung der privaten Ersatzsonderschule für geistig behinderte Menschen im schulpflichtigen Alter in der Trägerschaft des Vereins durch den Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen. Verwaltungsmäßige Dreiteilung der Betreuten in:

- Sonderkindergarten,
- Schule und
- Werkstatt wurde damit erforderlich.

1967 Der Verein wird zum ersten Mal Bauherr!

Neubau eines Essplatzes im Hof der drei Einrichtungen am Nollendorfplatz mit 240 Essplätzen.

1970 Der Nollendorfplatz wird eng: Anmietung von 2 Häusern in der Nachbarschaft des Nollendorfplatzes zur Betreuung von geistig behinderten Menschen in Werkstätten.

1972-1975 Der Verein wird zum zweiten Mal Bauherr! Neubau der Max-Wittmann-Schule an der Oberevinger Straße 155 in Dortmund-Eving.

1979-1981 Der Verein wird zum dritten Mal Bauherr!

Neubau der Werkstatt, 1. Bauabschnitt mit 180 Plätzen an der Oberevinger Str. 149. Die Werkstatt erhält den Namen: ÜBER DEN TEICHEN (WÜT), der Nollendorfplatz wird Zweigwerkstatt.

1980 Die erste Wohngruppe in der Trägerschaft der Diakonie, Mitternachtsmission, nimmt alleinstehende geistig behinderte Frauen in der Lessingstraße auf. Lange war die 18 köpfige Frauengruppe in der Kronprinzenstraße untergebracht. Anfang 2005 ist sie in die Von-der-Tann Straße umgezogen. Es ist heute das Wohnhaus-Von-Der-Tann-Straße.

1983 Die zweite Wohngruppe in der Trägerschaft der Caritas wird in Lütgendortmund eröffnet. Heute befindet sich die Wohngruppe mit 30 Plätzen in der Nordstraße. Es ist heute das Wohnhaus St. Martin.

01.08.1984 übergibt der Verein die private Max-Wittmann-Schule in die Hände der Stadt Dortmund. Es wird eine öffentliche Schule daraus. Der Verein bewirtschaftet nur noch die Küchen- und Ess-Saal-Einrichtungen der Max-Wittmann-Schule und der Werkstatt Über den Teichen für die erforderlichen Mittagessen.

1985 Die dritte Wohngruppe in Trägerschaft der Caritas wird als Männerwohngruppe mit 12 Plätzen in der Lessingstraße eröffnet. Heute heißt das Wohnhaus St. Hedwig und befindet sich in der Rahmerstraße.

1986-1988 Der Verein wird zum vierten Mal Bauherr:
Fertigstellung der Werkstatt Über den Teichen, 2. Bauabschnitt mit 170 Arbeitsplätzen.

Werkstatt Über den Teichen vom Hammerkopf-Förderturm aus

01.10.1988 Die letzten Beschäftigten ziehen vom Nollendorfplatz zur Werkstatt Über den Teichen (WÜT) um;
der Nollendorfplatz wird aufgegeben.

01.01.1990 Der Verein gibt auch die Bewirtschaftung der Küche der Max-Wittmann-Schule auf; die verwaltungsmäßige Trennung zwischen der öffentlichen Schule und der Werkstatt, deren Träger der Verein bleibt, ist damit vollzogen.

16.05.1990 Der Verein wird zum fünften Mal Bauherr:
Erster Spatenstich für den Neubau eines Lagerhauses zur Entlastung der Werkstatt Über den Teichen auf dem Grundstück neben der Werkstatt.

25.01.1991 Fest zum dreißigjährigen Bestehen des Vereins zur Förderung Geistigbehinderter e. V., Dortmund, im Mallinckrodt-Gymnasium.

01.03.1991 Einweihung des neu erbauten Lagerhauses.

03.09.1991 Die Werkstatt Über den Teichen erhält eine eigene Rechtsform. Ihr Name: Werkstatt Über den Teichen des Vereins zur Förderung Geistigbehinderter GmbH. Zum Geschäftsführer wird
Herr Dipl. Betriebswirt Frank Samsel bestellt.

09.09.1994 Frau Elisabeth Vormfelde tritt von ihrem Vorstandsvorsitz zurück. Der Verein, die Werkstatt
und alle Freunde danken ihr für 34 Jahre aufopferungsvoller Arbeit.
Zu ihrem Nachfolger wird der Rechtsanwalt und Notar Hans A. Manthey gewählt.

25.01.1996 Der Verein wird 35 Jahre alt und feiert dieses stolze Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür
in der Werkstatt Über den Teichen.

24.01.1997 Der Verein wird zum sechsten Mal Bauherr und der 1. Spatenstich für unser Wohnheim wird getan.

04.02.1998 Fertigstellung des Elisabeth-Vormfelde-Hauses (EVH) als Wohnhaus für geistig behinderte Menschen mit 36 Plätzen.

04.1999 Der Verein wird zum siebten Mal Bauherr, diesmal für eine Zweigwerkstatt.

06.2000 Fertigstellung der Hans Winkler Werkstatt (HWW) als Zweigwerkstatt der WÜT mit 80 körperbehinderten gerechten Werkstattplätzen, davon 24 für schwerstbehinderte Menschen in einem gesonderten Förderbereich.
Gleichzeitig eröffnet das hauseigene Fahrradgeschäft: "Das Raderlebnis Wütec".

Eingangsbereich "Das Raderlebnis Wütec"


01.2001
Der Verein wird 40 Jahre alt und feiert dieses stolze Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür in der Werkstatt Über den Teichen, der Hans Winkler Werkstatt und dem Elisabeth Vormfelde Wohnhaus.

02.2001 Der Verein ändert seinen Namen von ,,Verein zur Förderung Geistigbehinderter e. V., Dortmund’’ in ,, Elisabeth Vormfelde e. V., Dortmund’’ zu Ehren der langjährigen Vorsitzenden Elisabeth Vormfelde.
Damit ändert sich auch die Firma der GmbH in "Werkstatt Über den Teichen GmbH".

03.2003 Frau Vormfelde verstirbt nach langer schwerer Krankheit.

08.2004 Ein Bauantrag für die Erweiterung des Förderbereiches der Hans-Winkler-Werkstatt um 32 Plätze wird gestellt.

04.2006 Einweihung des Förderbereichs der Hans Winkler Werkstatt mit 32 Plätzen für schwerstbehinderte Menschen

10.2006 Gründung der neuen Abteilung ABW - ambulant betreutes Wohnen

11.2008 Einweihung der 2. Erweiterung der Hans Winkler Werkstatt - einem Arbeitsbereich mit 48 Arbeitsplätzen und einem Lager

2010 Baubeginn eines zweiten Wohnhauses mit Sinnesgarten für 24 behinderte Menschen.
Zusätzlich werden 13 Tagesstrukturplätze geschaffen.

31.01.2011 Übergabe des neuen Wohnhauses.
Im Februar ziehen die 24 Bewohner ein.

Wohnhaus Eving mit Sinnesgarten

16. April 2011 Einweihung des neuen "Wohnhauses Eving" verbunden mit der Feier
zum fünfzigjährigen Bestehen des Elisabeth Vormfelde Vereins.

30. April 2011 Geschäftsführer Frank Samsel legt sein Amt 
in die Hände seines Nachfolgers Dr. Daniel Bolte.
Frank Samsel übernimmt den Vorsitz des Elisabeth Vormfelde Vereins
und löst damit Hans A. Manthey ab. 

3. Juli 2011 Im neuen Ärztehaus PueD (Primärversorger unter einem Dach)
eröffnet die WÜT das "Café Spezial". Vierzehn Menschen mit geistiger
Einschränkung finden hier einen Arbeitsplatz. 


Café Spezial im PueD

 

8. Februar 2012 Einzug in die erste neu gegründete ambulante Wohn- und Hausgemeinschaft für acht Klienten in der Bayrischen Straße.

5. Januar 2013 Bezug der zweiten ambulant betreuten Wohngemeinschaft für drei Klienten im Rotbuchenweg.

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