Historie

1960   Im Herbst findet das erste Treffen von Dortmunder Eltern mit ihren Kindern, die eine geistige Behinderung aufweisen, im Henßlerhaus, Bornstraße 1 statt.
25.01.1961   Gründung des Elternvereins mit dem Ziel: Pflege, Bildung und Erziehung von Menschen mit geistiger Behinderung aller Altersstufen zu betreiben, indem entsprechende Einrichtungen gegründet werden und mit allen geeigneten Mitteln für ein besseres Verständnis in der Öffentlichkeit geworben wird (Auszug aus der Satzung § 2).
01.04.1962   Der Verein gründet die Tagesbildungsstätte. Eröffnung der ersten Fördereinrichtung mit 80 Plätzen für Menschen mit geistiger Behinderung aller Altersstufen an der Probsteiheida 2 in Dortmund-Eving.
1963   Das Haus in der Probsteiheida ist voll, die Warteliste lang!
01.04.1964   Umzug von der Probsteiheida zum Nollendorfplatz 2 in Dortmund-Eving, in ein Haus mit anfangs geplanten 200 Plätzen für alle Jahrgänge. Vorgesehen sind Erweiterungsmöglichkeiten auf 300 Plätze (im Sommer 1970 voll belegt!).
01.04.1965   Der Verein gründet die Max-Wittmann-Schule. Anerkennung der privaten Ersatzsonderschule für Menschen mit geistiger Behinderung im schulpflichtigen Alter in der Trägerschaft des Vereins durch den Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen. Die verwaltungsmäßige Dreiteilung der Betreuten in
  • Sonderkindergarten
  • Schule
  • Werkstatt
ist damit erforderlich.
 1967   Der Verein wird zum ersten Mal Bauherr!
Neubau eines Essplatzes im Hof der drei Einrichtungen am Nollendorfplatz mit 240 Essplätzen.
 1970   Der Nollendorfplatz wird zu klein: Anmietung von 2 Häusern in der Nachbarschaft des Nollendorfplatzes zur Betreuung von Menschen mit geistiger Behinderung in Werkstätten.
1972-1975   Der Verein wird zum zweiten Mal Bauherr: Neubau der Max-Wittmann-Schule an der Oberevinger Straße 155 in Dortmund-Eving.
1979-1981   Der Verein wird zum dritten Mal Bauherr:
Neubau der Werkstatt, 1. Bauabschnitt mit 180 Plätzen an der Oberevinger Str. 149. Die Werkstatt erhält den Namen: ÜBER DEN TEICHEN (WÜT), der Nollendorfplatz wird Zweigwerkstatt.
1980   Die erste Wohngruppe in der Trägerschaft der Diakonie, Mitternachtsmission, nimmt alleinstehende Frauen mit geistiger Behinderung in der Lessingstraße auf. Lange Zeit war die 18- köpfige Frauengruppe in der Kronprinzenstraße untergebracht. Anfang 2005 zieht sie in die Von-der-Tann Straße um. Es ist heute das Wohnhaus-Von-Der-Tann-Straße.
1983   Die zweite Wohngruppe in der Trägerschaft der Caritas wird in Lütgendortmund eröffnet. Heute befindet sich die Wohngruppe mit 30 Plätzen in der Nordstraße, es ist das Wohnhaus St. Martin.
01.08.1984   Der Verein übergibt die private Max-Wittmann-Schule in die Hände der Stadt Dortmund. Es wird eine öffentliche Schule daraus. Der Verein bewirtschaftet nur noch die Küchen- und Ess-Saal-Einrichtungen der Max-Wittmann-Schule und der Werkstatt Über den Teichen für die erforderlichen Mittagessen.
1985   Die dritte Wohngruppe in Trägerschaft der Caritas wird als Männerwohngruppe mit 12 Plätzen in der Lessingstraße eröffnet. Heute heißt das Wohnhaus St. Hedwig und befindet sich in der Rahmerstraße.
1986-1988   Der Verein wird zum vierten Mal Bauherr:
Fertigstellung der Werkstatt Über den Teichen, 2. Bauabschnitt mit 170 Arbeitsplätzen.
   

Die Werkstatt Über den Teichen aus der Ferne fotografiert.

    Werkstatt Über den Teichen vom Hammerkopf-Förderturm aus
01.10.1988   Die letzten Beschäftigten ziehen vom Nollendorfplatz zur Werkstatt Über den Teichen (WÜT) um;
der Nollendorfplatz wird aufgegeben.
01.01.1990   Der Verein gibt auch die Bewirtschaftung der Küche der Max-Wittmann-Schule auf; die verwaltungsmäßige Trennung zwischen der öffentlichen Schule und der Werkstatt, deren Träger der Verein bleibt, ist damit vollzogen.
16.05.1990   Der Verein wird zum fünften Mal Bauherr:
Erster Spatenstich für den Neubau eines Lagerhauses zur Entlastung der Werkstatt Über den Teichen auf dem Grundstück neben der Werkstatt.
25.01.1991   Es findet ein großes Fest zum dreißigjährigen Bestehen des Vereins zur Förderung Geistigbehinderter e. V., Dortmund im Mallinckrodt-Gymnasium statt.
01.03.1991   Einweihung des neu erbauten Lagerhauses.
03.09.1991   Die Werkstatt Über den Teichen erhält eine eigene Rechtsform. Ihr Name: Werkstatt Über den Teichen des Vereins zur Förderung Geistigbehinderter GmbH. Zum Geschäftsführer wird der Dipl. Betriebswirt Frank Samsel bestellt.
09.09.1994   Frau Elisabeth Vormfelde tritt von ihrem Vorstandsvorsitz zurück. Der Verein, die Werkstatt und alle Freunde danken ihr für 34 Jahre aufopferungsvoller Arbeit. Zu ihrem Nachfolger wird der Rechtsanwalt und Notar Hans A. Manthey gewählt.
25.01.1996   Der Verein wird 35 Jahre alt und feiert dieses stolze Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür in der Werkstatt Über den Teichen.
24.01.1997   Der Verein wird zum sechsten Mal Bauherr: Der 1. Spatenstich für ein Wohnheim wird getan.
04.02.1998   Fertigstellung des Elisabeth-Vormfelde-Hauses (EVH) mit 36 Plätzen als Wohnhaus für Menschen mit geistiger Behinderung.
04.1999   Der Verein wird zum siebten Mal Bauherr: dieses Mal für eine Zweigwerkstatt.
06.2000   Fertigstellung der Hans Winkler Werkstatt (HWW) als Zweigwerkstatt der WÜT mit 80 körperbehinderten gerechten Werkstattplätzen, davon 24 für schwerstmehrfachbehinderte Menschen in einem gesonderten Förderbereich. Gleichzeitig eröffnet das hauseigene Fahrradgeschäft: "Das Raderlebnis Wütec".
    Eingang des Fahrradladens an der Osterfeldstrasse.
    Eingangbereich "Das Raderlebnis Wütec"
02.2001   Der Verein wird 40 Jahre alt und feiert dieses stolze Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür in der Werkstatt Über den Teichen, der Hans Winkler Werkstatt und dem Elisabeth Vormfelde Wohnhaus.
Der Verein ändert seinen Namen von ,,Verein zur Förderung Geistigbehinderter e. V., Dortmund’’ in "Elisabeth Vormfelde e. V., Dortmund’’ zu Ehren der langjährigen Vorsitzenden Elisabeth Vormfelde.
Damit ändert sich auch die Firma der GmbH in "Werkstatt Über den Teichen GmbH".
03.2003   Elisabeth Vormfelde verstirbt nach langer schwerer Krankheit.
08.2004   Ein Bauantrag für die Erweiterung des Förderbereiches der Hans-Winkler-Werkstatt um 32 Plätze wird gestellt.
04.2006   Einweihung des Förderbereichs der Hans Winkler Werkstatt mit 32 Plätzen für schwerstmehrfachbehinderte Menschen
10.2006   Gründung der neuen Abteilung "ABW - ambulant betreutes Wohnen"
11.2008   Einweihung der 2. Erweiterung der Hans Winkler Werkstatt - einem Arbeitsbereich mit 48 Arbeitsplätzen und einem Lager- und Logistikbereich
2010   Baubeginn eines zweiten Wohnhauses mit Sinnesgarten für 24 Menschen mit geistiger Behinderung.
Zusätzlich werden 13 Tagesstrukturplätze geschaffen.
31.01.2011   Übergabe des neuen Wohnhauses. Im Februar ziehen die 24 Bewohner ein.
    Das Wohnhaus Eving mit Garten von süden fotografiert.
    Das Wohnhaus Eving mit seinem Sinnesgarten
16. April 2011   Einweihung des neuen "Wohnhauses Eving" verbunden mit der Feier
zum fünfzigjährigen Bestehen des Elisabeth Vormfelde Vereins.
30. April 2011   Geschäftsführer Frank Samsel legt sein Amt in die Hände seines Nachfolgers Dr. Daniel Bolte.
Frank Samsel übernimmt den Vorsitz des Elisabeth Vormfelde Vereins und löst damit Hans A. Manthey ab.
3. Juli 2011   Im neuen Ärztehaus PueD (Primärversorger unter einem Dach) eröffnet die WÜT das "Café Spezial". Vierzehn Menschen mit geistiger Behinderung finden hier einen Arbeitsplatz.
    Eingang des Café Spezial im Pued neben dem Hammerkopf.
    Das Café Spezial im Pued in der neuen Evinger Mitte
8. Februar 2012   Einzug in die erste neu gegründete ambulante Wohn- und Hausgemeinschaft für acht Klienten in der Bayrischen Straße.
5. Januar 2013   Bezug der zweiten ambulant betreuten Wohngemeinschaft für drei Klienten im Rotbuchenweg. In diesem Jahr geht auch die Tagesstruktur an Netzt und der Innenhof des Elisabeth Vormfeld Hauses wird neu gestaltet.