Verein

Ich halte es nicht für das größte Glück, einen Menschen ganz enträtselt zu haben. Ein größeres Glück ist es noch, bei dem, den wir lieben, immer neue Tiefen zu entdecken, die uns immer mehr die Unergründlichkeit seiner Natur in ihrer ewigen Tiefe offenbaren. Fjodor Michajlowitsch Dostojewski

 

Vorwort

Am 25. Januar 1961 wird in Dortmund ein Elternverein zur Förderung Geistigbehinderter gegründet, der sich ein großes Ziel vorgenommen hat: Pflege, Bildung und Erziehung von Geistigbehinderten aller Altersstufen zu betreiben und zu garantieren, indem entsprechende Einrichtungen gegründet werden und mit allen geeigneten Mitteln für ein besseres Verständnis in der Öffentlichkeit geworben wird.

Das Vorhaben des Vereins gelingt. Mit Engagement, Ideen und erfolgreichen Kämpfen gegen die Bürokratien nimmt man die vielen Hürden.

Alles gerät in Bewegung. Schulgesetze für Geistigbehinderte treten in Kraft, Verordnungen für Behindertenwerkstätten werden erlassen und erprobt.

Im April 1962 eröffnet der Verein die Pforten seiner Einrichtungen zum ersten Mal für seine Schützlinge. Der erste Schritt - einer von vielen, die noch folgen - ist geglückt. Die Historie belegt es.

Stetig geht es voran, mehr und mehr Eltern schließen sich mit ihren geistig behinderten Kindern dem Verein an.

Dieser passt sich den Veränderungen an, baut um und neu und ändert im Februar 2001 seinen Namen in Elisabeth Vormfelde Verein. Der Erfolg gibt allen Beteiligten Recht. Der Verein ist bis heute alleiniger Gesellschafter der Werkstatt Über den Teichen GmbH.

Er konnte seinen Richtlinien und Prinzipien treu bleiben, stets das Wohl seiner Schutzbefohlenen im Blick.